Ein Blick "hinter die Kulissen"

 
               
 
Das entscheidende Bindeglied zwischen der anteiligen Arbeit des Zahnarztes und des Zahntechnikers ist das Gipsmodell, welches nach dem Abdruck gefertigt wird und genau die Situation im Mund darstellt.
Dieses Modell ist die wichtigste Arbeitsunterlage für den Zahntechniker und die kleinste Ungenauigkeit kann die Qualität des Endproduktes - der Porzellankrone zum Beispiel - wesentlich beeinflussen.

Bei der Gipsmodellherstellung gibt es einen Arbeitsschritt, der sich nennt:
"Einfräsen der Präparationsgrenze in den Gipsmodellstumpf". Dabei handelt es sich darum, dass der beim Beschleifen festgelegte und durch den Abdruck abgeformte Kronenrandbereich vom natürlichen Zahn auf den Gipszahn übertragen wird.
In der Regel wird dieser Arbeitsschritt von einem Zahntechniker ausgeführt.

Ich habe während meiner Zeit in der Zahnklinik Würzburg diesen Arbeitsschritt als wesentlich erkannt und präpariere nach jedem Zahn auch das Abbild den Gipszahn.
Der vermehrte Zeitaufwand hierfür - oft außerhalb der Sprechstunde, gleicht sich aus mit einem geringeren Zeitaufwand beim Einsetzen der Kronen, da die Passungen in der Regel fehlerfrei sind.

   
   
                           
 
Freilegen der Präparationsgrenze am Gipszahn
 
Der vorstehende Absatz ist zwar sehr speziell, gibt aber vielleicht einen ganz guten Einblick in unsere grundsätzliche Arbeitseinstellung.
 
   
   
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